Three in One Concepts®
- Eine klassische Methode der Kinesiologie neu entdeckt -
Den „Alten Hasen“ unter uns KinesiologInnen ist sie bestens bekannt: Three in One Concepts®. Sie gehört zu den Klassikern unseres Berufsstands und war eine der ersten Methoden, die nach Touch for Health (TfH) entwickelt wurde.Wusstest du, dass Gordon Stokes, einer der drei Mitbegründer, lange Vorsitzender der „Touch for Health Foundation“ war? Er spielte sogar mit dem Gedanken, das heute so berühmte Verhaltensbarometer direkt in TfH zu integrieren. Auch wenn 3in1 heute oft auf dieses Barometer reduziert wird, steckt natürlich noch viel, viel mehr dahinter.
Der ganzheitliche Zugang: Körper, Geist und Seele
Der Name ist Programm: 3in1 steht für die untrennbare Einheit von Körper, Geist und Seele. Mit dem Muskeltest als Kompass navigiert die Methode durch alle drei Ebenen:Der Körper: Wir arbeiten mit körperorientierten Prozessen wie der Adrenalin-Energie oder Stressreaktionen, die wortwörtlich die Verdauung blockieren können.
Der Geist: Hier lösen wir intensiv alte, reaktive Gedankenmuster auf. Das Ziel? Den Schritt von „re-act“ (reagieren auf alten Schmerz) zu „re-sponse“ (antworten aus der eigenen Kraft) zu gehen und wieder voll in die Eigenverantwortung zu kommen.
Die Seele: Emotionale Bewegungen werden durch innere Bilder und die behutsame Arbeit mit dem „Inneren Kind“ befreit.
Die drei Urheber: Drei Köpfe, eine Vision
Man könnte das „Drei in Eins“ auch auf die Gründer beziehen, die jeweils ihre ganz eigene Expertise einbrachten:
Gordon Stokes: Er lieferte die kinesiologischen Kerninhalte und bereicherte die Methode um wertvolle Gesprächstechniken (inspiriert von Thomas Gordons „Familienkonferenz“).
Daniel Whiteside: Er brachte durch seinen Vater Robert Whiteside das Wissen der Personologie ein, das in 3in1 aus einem ganz speziellen, wertschätzenden Blickwinkel betrachtet wird.
Candace Callaway: Sie wurde oft als die „Seele“ der Methode bezeichnet. Durch ihre Arbeit mit unzähligen Klienten flossen tiefgreifende spirituelle Gesichtspunkte in das Konzept ein.
Gordon Stokes: Er lieferte die kinesiologischen Kerninhalte und bereicherte die Methode um wertvolle Gesprächstechniken (inspiriert von Thomas Gordons „Familienkonferenz“).
Daniel Whiteside: Er brachte durch seinen Vater Robert Whiteside das Wissen der Personologie ein, das in 3in1 aus einem ganz speziellen, wertschätzenden Blickwinkel betrachtet wird.
Candace Callaway: Sie wurde oft als die „Seele“ der Methode bezeichnet. Durch ihre Arbeit mit unzähligen Klienten flossen tiefgreifende spirituelle Gesichtspunkte in das Konzept ein.
Das Verhaltensbarometer: Eine Landkarte der Gefühle
Es ist wohl eines der bekanntesten Werkzeuge der Kinesiologie überhaupt. Die Urheber sagten gerne, das Barometer habe sich „selbst erfunden“. Ursprünglich als Skala mit positiven und negativen Emotionen und einem Nullpunkt dazwischen geplant, offenbarte es schnell die tiefe Philosophie der Methode:
Es gibt keine „negativen“ Emotionen. Es gibt nur unseren Umgang mit ihnen – ob dieser konstruktiv ist oder uns blockiert. Daher spielt die Kommunikationstheorie in 3in1 eine zentrale Rolle.
Es gibt keine „negativen“ Emotionen. Es gibt nur unseren Umgang mit ihnen – ob dieser konstruktiv ist oder uns blockiert. Daher spielt die Kommunikationstheorie in 3in1 eine zentrale Rolle.
Die Arbeit mit Three in One Concepts® beruht auf der absoluten Eigenverantwortung des Klienten.
Keine Diagnose: Informationen (wie Strukturfunktionen oder Blütenessenzen) werden als Impulse gereicht, nicht als Urteil. Der Klient interpretiert die Infos selbst.
Sanftes Arbeiten: Das ist das Schlüsselwort. Der Klient bestimmt die Intensität und das Tempo.
Abgeschlossenheit: Anders als in der Psychotherapie ist jede Sitzung ein in sich geschlossener Prozess. Der Klient entscheidet jedes Mal neu, ob er einen weiteren Termin möchte.
Keine Diagnose: Informationen (wie Strukturfunktionen oder Blütenessenzen) werden als Impulse gereicht, nicht als Urteil. Der Klient interpretiert die Infos selbst.
Sanftes Arbeiten: Das ist das Schlüsselwort. Der Klient bestimmt die Intensität und das Tempo.
Abgeschlossenheit: Anders als in der Psychotherapie ist jede Sitzung ein in sich geschlossener Prozess. Der Klient entscheidet jedes Mal neu, ob er einen weiteren Termin möchte.
Vom „Wildwuchs“ zur klaren Struktur: 3in1 heute
In den 90er Jahren verbreitete sich 3in1 rasant. Viele Dozenten entwickelten jedoch eigene Stile, was die Methode zwar belebte, aber auch unübersichtlich machte. Nach dem Tod von Gordon Stokes 2006 stand die Organisation vor einer Herausforderung.
Hier kam Anastazya Wada ins Spiel. Die langjährige Schülerin erwarb die Markenrechte mit eigenen Mitteln, um das Erbe zu bewahren und zu konsolidieren. Sie sichtete altes Filmmaterial der Begründer, schrieb Skripte neu und schuf einheitliche Richtlinien.
Das Ergebnis: Die Marke Three in One Concepts® ist heute wieder klar strukturiert und für Klienten nachvollziehbar. Die Kurse wurden sanft modernisiert, haben aber nichts von ihrem ursprünglichen „Zauber“ verloren. Auch wenn 3in1 viele andere Entwicklungen inspiriert hat: Wer Fingermodes, Strukturfunktionen und das Verhaltensbarometer wirklich in der Tiefe verstehen will, sollte zum Ursprung gehen.
Warum also nicht das Original kennenlernen?
Kurse und zertifizierte Dozenten findest du aktuell auf der Kursliste der DGAK.
Hier kam Anastazya Wada ins Spiel. Die langjährige Schülerin erwarb die Markenrechte mit eigenen Mitteln, um das Erbe zu bewahren und zu konsolidieren. Sie sichtete altes Filmmaterial der Begründer, schrieb Skripte neu und schuf einheitliche Richtlinien.
Das Ergebnis: Die Marke Three in One Concepts® ist heute wieder klar strukturiert und für Klienten nachvollziehbar. Die Kurse wurden sanft modernisiert, haben aber nichts von ihrem ursprünglichen „Zauber“ verloren. Auch wenn 3in1 viele andere Entwicklungen inspiriert hat: Wer Fingermodes, Strukturfunktionen und das Verhaltensbarometer wirklich in der Tiefe verstehen will, sollte zum Ursprung gehen.
Warum also nicht das Original kennenlernen?
Kurse und zertifizierte Dozenten findest du aktuell auf der Kursliste der DGAK.
Autorin: Nina Hock
kinesiologiezentrum-muenchen.de
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